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Motorsportclub 1949 FFB im ADAC

„Zum Kurvenmenü ins Elsaß“

siehe auch Pressebericht im Münchner Merkur vom 16.07.2015 hier

siehe auch Pressebericht im Kreisboten-Fürstenfeldbruck vom 15.07.2015 hier

Angeregt vom Spruch „Frankreich ist immer eine Reise wert“ hat Josef Adam, ein Tourenleiter des MotorSport-Clubs FFB, Anfang des Jahres 2015 eine Reise ins Elsass geplant und auch gleich eine Hotelunterkunft für eine größere Personenanzahl reserviert. Nach Bekanntwerden seines Vorhabens dauert es gar nicht lange und alle Übernachtungsplätze waren vergeben.

Am 11. Juni war es dann endlich soweit und zwanzig Interessierte machten sich auf den Weg ins Elsass nach Itterswiller zum Hotel Faller. Die lange Hinfahrt, ca. 400 km, führte über schöne Landstraßen vorbei an Krumbach und Laupheim nach Schömberg. An dessen Schlichner Talsperre gab´s am daneben gelegenen Gasthaus „Staudamm“ eine ausgiebige Mittagspause nach über 230 km Fahrt. Frisch gestärkt ging‘s danach weiter über Schiltach, Rust und bei Wyhl über den Rhein nach Frankreich. Nach dem Grenzschild „Frankreich“ merkte man bei allen das Kribbeln und die nochmals gestiegene Vorfreude. In Sélestat war nochmal Konzentration gefragt, damit keiner im Stadtgetümmel verloren ging. Um kurz vor 17 h kam man in Itterswiller im Elsass an. Das Hotel Faller gefiel allen auf Anhieb, weil es eine angenehme Atmosphäre und eine schöne Anlage mit tollem Ausblick über die Elsässer Berge bot. Nach der Anmeldung und der Verbringung des Gepäcks in die Zimmer saßen bald die ersten zum ersten Getränk beisammen. Um 18:30 h waren alle versammelt und die Hotelchefin offerierte das mitgebuchte 4-Gänge Menü. Diese Art von Tagesausklang mit vorzugsweise französischem Wein gefiel allen und es mundete auch allen. „Savoir vivre“ (wissen zu leben) – ja der erste Tag gefiel bereits.

Am nächsten Morgen hatten sich schon einige eine halbe Stunde vor Frühstücksbeginn versammelt, um pünktlichst für 9 Uhr abreisefertig zu sein. Nach einem üppigem Frühstücksbüffet, wurden zwei Gruppen gebildet, geführt von Josef Adam und Günther Probst als Tourenleiter, und gemäß dem Leitspruch der Reise zum „Zum Kurvenmenü ins Elsass“ entlassen. Für den ersten Tag stand eine ca. 300 km lange Südwest-Schleife rund um Saulxures als geographischem Mittelpunkt auf dem Programm. Die kurvenreiche Tour führte über Hohwald zum südlichsten Punkt, Saint-Dié-des-Vosges. Von dort gelangten wir über Raon-l‘Étape (westlichster Punkt) in schönen verschlungenen und hügeligen Bergstrassen an den Lac du Vieux Pre (siehe Foto). Zu Mittag gab es einen starken Gewitterschauer und so bekamen die Weinreben ihr notwendiges Naß, wir eine weniger gewünschte Abkühlung. Nach gut einer Stunde war der Regen vorbei und wir waren inzwischen über den nördlichsten Punkt Betrambois nach La Broque abgebogen und somit schon wieder mehr oder weniger, über Molsheim, auf dem Weg ins Hotel.

Die eine Gruppe hatte einen Zwangsaufenthalt durch eine eingefahrene Schraube im Hinterrad eines Clubkollegen; wohl ein Überbleibsel aus der Arbeit im Weinberg, welches sich auf die Straße verirrt hatte. Die Einweisung in ein Reifenreparaturset während unseres Sicherheitstrainings erwies sich jetzt als sehr hilfreich. So gab es abends einiges zu erzählen beim verdienten ausgiebigen Abendessen.

Der nächste Tag begann, wie der vorherige Tag aufgehört hatte - mit einer Reifenpanne. Bei der Abfahrt bemerkte ein weiterer Clubkamerad, daß sein Hinterrad am Morgen keine Luft mehr hatte. Also Reifenreparatur zum Zweiten, während sich die anderen Clubkameraden auf die zweite nordwestliche Rundtour von rund 340 km begaben. Am Le Mont Saint-Odile (alte Klosteranlage) trafen sich alle wieder und ein Fotostopp stand auf dem Programm. Über Grendelbruch ging es in Richtung Saverne und anschließend nach Saint-Louis-lès-Bitche. Ab Wissembourg als nördlichstem Punkt, ging es über Hagenau zurück ins Hotel.

Ein Unglück kommt selten allein und so hatte ein anderer Fahrer mit seiner BMW einen nicht reparierbaren Kühlerschaden. Die Maschine wurde mit einigem Aufwand ins Hotel gebracht und noch am gleichen Abend vom frz. ADAC-Partner in Richtung Deutschland abtransportiert. Somit war wieder für genügend Gesprächsstoff für das abendliche Dinner gesorgt.

An dieser Stelle muss noch ein lobendes Wort über die Franzosen im Elsass gesagt werden. Oft haben sie uns die Gruppenfahrt mit 10 Maschinen leicht gemacht. Sie warteten geduldig bis wir alle gemeinsam eine Engstelle passiert hatten oder haben in all den vielen Kreiseln uns die Vorfahrt gewährt. Oft gab es auch ein fröhliches Zuwinken. Ja, Nachbarn können einem zu Nachdenken bringen.

Die Rückfahrt führte über Merstein am Rhein (Landesgrenze), durch den Schwarzwald (Triberg), vorbei an Schonach, Villingen, Bad Waldsee nach Fürstenfeldbruck. Natürlich haben wir unseren, seines Fahruntersatzes beraubten Clubmitglieds nicht in Frankreich zurück gelassen. Er fuhr sicher und stolz beim Tourenleiter Josef Adam auf dessen Führungsfahrzeug mit. Sowas gibt es auch nicht alle Tage, d.h. Aufstieg zum Co-Tourenleiter. Die besondere Tour mit den extrem vielen Kurven und den außergewöhnlichen Erlebnissen wird uns sicher noch lange in Erinnerung bleiben. Super war´s trotz allem ! Mancher hat auf dem Nachhauseweg auch schon bemerkt, daß seine Motorrad-Kombi ein bißchen spannt - warum wohl ?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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